Tag 17 - 16 Bäume

Heute mache ich mal einen kurzen Tag. Erstens ist Sonntag und zweitens habe ich Gegenwind 😀

An das schlechte Wetter gestern erinnern nur noch ein paar Pfützen. Okay, nach dem Regen ist vor dem Regen, doch das Wesentliche für mich ist der Augenblick und der schenkt mir einen herrlichen Bilderbuchhimmel.

Da stört es dann auch kaum, dass einige Pfützen etwas größer ausfallen, außer vielleicht meine Schuhe und Hosenbeine. 

Extremadura, unendliche Weiten, wir schreiben das Jahr 2019. Was für Abenteuer das hier sind, werden die nächsten 255 Tage zeigen. (Anmerkung für alle, die sich jetzt über meine etwas geschwollene Wortwahl wundern: Der Satz ist in leichter Abwandlung aus dem Vorspann von Raumschiff Enterprise geklaut - dämliche Anspielungen, denen man nicht widerstehen kann, sollte man wenigstens aufklären.) 

Heute jedenfalls kann ich vor allem Matsch und Wind ins Logbuch eintragen. Außerdem einen sehr friedlichen Hund auf dem Gehweg in Zafra. Er liegt zwar ein bisschen im Weg, hat aber nichts dagegen, dass ich über ihn rüber steige. Wenn die doch alle so wären!

Ach ja, und dann steht da plötzlich noch ein Pferd auf der Straße. Zum Glück muss ich da nicht drüber steigen. 

Nachmittags genieße ich die Sonne auf der Dachterrasse der Pilgerherberge in Zafra und schaue auf die sonntäglich verschlafene Stadt hinab...

...und etwas später dann auf das Nachtleben. 

Ach ja, wo liegt eigentlich dieses Zafra. Hier mal wieder ein Screenshot zur Orientierung. 

Bei rot ging's los, bei blau bin ich jetzt.