Während meiner Tour quer durch Europa sammele ich im Rahmen einer Spendenaktion der Naturfreundejugend e.V. Geld für ein Klimaschutzprojekt im Senegal. Dort geht durch den Anstieg des Meeresspiegels in erheblichem Maße Land verloren. Die Menschen versuchen, diesen Prozess aufzuhalten, indem sie Mangrovenwälder anpflanzen, um Bodenerosion zu verhindern. Das ist im Senegal gemessen an den Verhältnissen bei uns gar nicht so teuer. Ich möchte versuchen, pro Kilometer, den ich laufe, einen Euro Spenden zu sammeln. Davon kann ein neuer Baum gepflanzt werden. Wenn ich es bis zum Nordkap schaffe, macht das 6500 neue Bäume im Senegal! 

1 km = 1 Euro = 1 Baum!

Betreut wird die Spendenaktion von der Naturfreundejugend e.V. in Deutschland. Der Verein macht sich stark für soziale und ökologische Gerechtigkeit, Naturschutz und sanften Tourismus. Die Idee für das Wiederaufforstungsprojekt stammt von den Naturfreunden-Senegal vor Ort. Es sind also nicht wir hier, die zu wissen glauben, was dort gebraucht wird. 


Wenn ihr spenden mögt oder mehr über die Aktion wissen wollt, klickt hier


Warum will ich überhaupt Spenden sammeln und was hat das mit dem Wandern zu tun?

 

Wandern gibt reichlich Gelegenheit, die Natur zu beobachten. Es ist ein unglaubliches Wunder, wie da draußen alles ineinander greift, wie die unterschiedlichsten Lebewesen nebeneinander existieren, aufeinander angewiesen sind und alles einen Sinn ergibt. Wer auch immer sich das ausgedacht hat, es ist viel größer als alles, was wir Menschen je erschaffen haben. Wir haben nicht nur kein Recht, das alles zu zerstören, es ist auch entsetzlich dumm. Schließlich sind wir Teil dieses Ökosystems, und was wir da mit Füßen treten, ist unsere eigene Lebensgrundlage. Vieles, was wir so dringend zu benötigen glauben, wäre verzichtbar, doch sauberes Wasser, fruchtbarer Boden und Luft zum Atmen sind absolut essenziell und es gibt nichts Menschengemachtes, wodurch wir sie ersetzen könnten. Die intensive Beschäftigung mit unserer Umwelt außerhalb zivilisatorischer Einrichtungen verschiebt Prioritäten und rückt die Dinge ins rechte Licht. Sie lehrt Demut vor der Schöpfung und zugleich verleiht sie Mut aufzubegehren gegen das, was unseren Planeten zerstört.

 

Beim Wandern zählt jeder Schritt, und sei er noch so klein. Die Welt zu entdecken, das ist zu Fuß viel schöner, denn wer langsam ist, sieht mehr! Alles, was für ein glückliches Leben nötig ist, passt in einen Rucksack. Konsum verliert an Bedeutung, je mehr man wahrnimmt, was der Augenblick zu schenken hat. Man spürt ein Gefühl der Unabhängigkeit und es wächst das Vertrauen, aus eigener Kraft etwas bewirken zu können. Der Weg ist das Ziel und mit jedem Schritt wird das unmöglich geglaubte Wirklichkeit. 

 

Jeder Cent ist wichtig, denn jeder Cent zählt! Tausend Dank!